Der Waldorfschulabschluss
Das pädagogische Konzept der Waldorfschule umfasst zwölf Jahre.
Am Ende dieser Zeit erwerben die Schüler den Waldorfschulabschluss.
Vor der Vergabe dieses Abschlusses müssen an der Freien Waldorfschule Gütersloh neben den regulären Unterrichtsanforderungen folgende Leistungen erbracht werden:
a) Praktika
- Landwirtschaftspraktikum in Kl.9
- Handwerks-/Betriebspraktikum in Kl.10
- Sozialpraktikum in Kl.11
- Ökologie-Praktikum in Kl.12
b) künstlerische Leistungen
- Mitwirkung an einem abendfüllenden Theaterstück als Gemeinschaftsleistung in Kl.12
- Mitwirkung an einem künstlerischen Bühnenprogramm der Eurythmie, u. U. Musik als Gemeinschaftsleistung in Kl.12
- Ausstellung eigener Arbeiten aus den bildenden Künsten als Einzelleistung in Kl.12
c) kognitive Leistungen
- Zusätzlich zu den üblichen Referaten und Klassenarbeiten wird eine vertiefende Arbeit („Jahresarbeit“) zu einem selbst gewählten Thema mit einem ausführlichen theoretischen und einem aufwändigen praktischen Anteil erstellt. Am Ende steht eine ca. 30minütige Präsentation der Arbeit in einem öffentlichen Vortrag in Kl.12
d) besondere und außerschulische Leistungen
- Besondere individuelle Leistungen jedweder Natur (z. B. technisch, sportlich, künstlerisch, sozial) können über das Abschlussportfolio Eingang in das Abschlusszeugnis finden.
Das zwölfte Schuljahr rundet die Schulzeit ab und fasst zusammen, was in der gesamten Schulzeit an Fähigkeiten erworben wurde. Schülerinnen und Schüler, die nach dem Erwerb der mittleren staatlichen Abschlüsse in Kl.11 die Schule verlassen, erhalten keinen Waldorfschulabschluss.







